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S4 Marbach - Backnang

Tangentialstrecke im Norden

Neben dem Ausbau der Rankbachbahn zur zukünftigen S 60 Böblingen – Renningen als Tangentialstrecke im Südwesten der Region plant der Verband Region Stuttgart mit der Verlängerung der S 4 von Marbach nach Backnang auch eine Tangentialstrecke im Norden der Region.

Die vorhandene, eingleisige und heute von Regionalbahnen und Güterzügen befahrene Strecke lässt sich ohne großen betrieblichen und infrastrukturellen Aufwand in das bestehende S-Bahn-Netz integrieren und bietet dann eine deutliche Verbesserung für eine Anbindung des nördlichen Rems-Murr-Kreises an die Gegend um Ludwigsburg und die nördlichen Stuttgarter Stadtteile.



Projektablauf

Die Vorplanungen sind abgeschlossen und mit den Kommunen abgestimmt. Der Beginn des erforderlichen Genehmigungsverfahrens ist für 2008 vorgesehen. Die Baukosten werden nach dem derzeitigen Planungsstand für die beiden S-Bahn-Ausbauprojekte auf knapp 40 Mio. Euro veranschlagt.
Fertigstellung und Inbetriebnahme der neuen Strecke hängen von der Beendigung des zweigleisigen Ausbaus zwischen Freiberg und Benningen ab. Hierzu wurde im Herbst 2001 eine Einigung zwischen Bund und Land über die Finanzierung erreicht, auf deren Basis die Planungen wieder aufgenommen wurden.
Die planungsrechtlichen Voraussetzungen sind gegeben und die Bauarbeiten konnnten im Dezember 2005 begonnen werden.







In den Bahnhöfen Kirchberg und Burgstall sind Anpassungen für schnelle Kreuzungen von S-Bahn und Güterzügen erforderlich. Im Bahnhof Backnang entstehen neue Abstellplätze für S-Bahnfahrzeuge. An den Stationen Erdmannhausen, Kirchberg und Burgstall sind die Bahnsteige heute für S-Bahnbetrieb zu kurz und zu niedrig. S-Bahn taugliche Bahnsteige werden in dem Projekt hergestellt und für einen barrierefreien Zugang mit Rampen oder Aufzügen versehen. So entstehen attraktive S-Bahnstationen im aktuellen Ausstattungsstandard.




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