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Stuttgart 21 aktuell
S21 kommt

"Stuttgart 21" sowie die "Neubaustrecke Wendlingen – Ulm" sind die beiden Elemente des Bahnprojektes Stuttgart-Ulm "Das neue Herz Europas".
Mehr Informationen finden Sie hier:
www.das-neue-herz-europas.de


Planung für die Zukunft

Stuttgart 21

Das Projekt Stuttgart 21 (S 21) bindet die Region Stuttgart an das europäische Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnnetz an. Es umfasst die Umgestaltung des Bahnknotens Stuttgart mit dem Ersatz des Kopfbahnhofes durch einen Durchgangsbahnhof und die Neubaustrecke Stuttgart – Ulm. Der Bahnknoten Stuttgart stellt dann die Verknüpfung der Achsen Paris – Straßburg – Stuttgart – München – Wien – Budapest mit den Achsen Rhein/Ruhr – Rhein/Main – Mannheim – Stuttgart – München, Karlsruhe – Stuttgart – Nürnberg und Zürich – Stuttgart – Würzburg dar.

Gegenüber dem heutigen Betriebsprogramm sind durch Stuttgart 21 im Regionalverkehr entscheidende Verbesserungen für die Region zu erwarten. Taktverdichtungen und sogenannte Liniendurchbindungen, also Verknüpfungen von Linen die heute im Hauptbahnhof enden sorgen dafür, dass die Züge öfters fahren. Zudem wird es eine direkte Anbindung des Flughafens und des Filderbereichs an das Stuttgarter Zentrum geben. Die Fahrzeit Flughafen - Hauptbahnhof wird sich um sage und schreibe 20 Minuten – von heute 28 auf künftig 8 Minuten verkürzen. Auch auf der Strecke Hauptbahnhof Stuttgart - Flughafen - Nürtingen - Tübingen wird es mit nur noch 45 Minuten deutlich kürzere Fahrzeiten geben. Zum Vergleich: heute benötigt man 60 Minuten über Plochingen oder mit Neitech-Zügen ebenfalls 45 Minuten, allerdings ohne Zwischenhalte.

In der Stuttgarter Innenstadt werden durch Stuttgart 21 etwa 100 ha bisheriger Bahnanlagen frei und können städtebaulich genutzt werden. Es ist vorgesehen, das Gelände des heutigen Hauptbahnhofs sowie die westlich angrenzenden Areale des ehemaligen Hauptgüterbahnhofs (hinter der Landesbank) für hochwertige Dienstleistungen zu nutzen. Die Areale des heutigen Nordbahnhofs sowie des Abstellbahnhofs am Rosensteinpark sollen als Wohn- und Freiflächen dienen. Insgesamt sollen rund 24.000 Arbeitsplätze und 11.000 Wohnungen entstehen.

Für die S-Bahn sind der Umbau der Streckenäste von Feuerbach sowie von Bad Cannstatt in den Hauptbahnhof vorgesehen. Dabei ist die zusätzliche Haltestelle „Mittnachtstraße“ an der neuen Zusammenführung der Gleise von Feuerbach und Bad Cannstatt zur zentralen Erschließung der neuen Quartiere vorgesehen. Die Streckengleise von Bad Cannstatt werden in einem Tunnel unter dem Rosenstein-park neu gebaut, während die Gleise von und nach Feuerbach ab dem Nordbahnhof der heutigen Lage folgen, jedoch wegen der möglichen größeren Steigungen schneller von den hohen Dämmen im Bereich der Ehmannstraße auf das Geländeniveau gesenkt werden können. Die Station Mittnachstraße dient künftig zusätzlich zu ihrer Erschließungsfunktion dem sogenannten Eckumstieg Feuerbach – Bad Cannstatt, so dass der Hauptbahnhof entlastet werden kann und die Abschlüsse beschleunigt und verbessert werden können.




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